Grußwort zum Jahreswechsel

Liebe Aitracherinnen und Aitracher,

„wer rastet, der rostet“ – dieses Motto hat die Gemeinde Aitrach verinnerlicht und auch im vergangenen Jahr wahrlich keinen Rost angesetzt. Im Gegenteil, manchmal fehlt die Zeit durchzuschnaufen – und das sollten wird daher gemeinsam in der Weihnachtszeit und am Ende des Jahres tun und auf das Jahr zurück und auch voraus zu blicken.

Die Aktivität und die Attraktivität Aitrachs sind in der Region bekannt. Daher sind auch im vergangenen Jahr wieder viele Menschen nach Aitrach gezogen. Die Einwohnerzahl, die auf der Ortseingangstafel mit 2.600 Einwohnern angegeben ist, haben wir, nachdem diese lange unterschritten war, nun wieder deutlich überschritten. Und das ist gut für die Gemeinde, weil der örtliche Einzelhandel und die Handwerker profitieren, die Vereine durch neue Mitglieder und auch die Infrastruktur der Gemeinde wieder durch mehr Menschen gemeinsam getragen wird. Sehen können wir das zum Beispiel am Wasserpreis, dessen Kalkulation für die nächsten Jahre günstiger ausfällt, da mehr Menschen zur Finanzierung des Wassernetzes beitragen. Das tut natürlich allen gut. Aber das ist nicht das Entscheidende. Das Wichtige ist, dass die Infrastruktur und die notwendigen Investitionen darin auf Dauer auf breiten Schultern lastet. Diese breiten Schultern hat Aitrach wieder. Diese breiten Schultern wollen wir im kommenden Jahr mit der Erweiterung des Baugebietes Storchengässle nochmals stärken.

Aber nicht nur für die Einwohner, sondern auch für die Gäste hat die Gemeinde Aitrach viel zu bieten. Manchmal sieht man das Besondere vor der eigenen Haustüre nicht, aber mit einem wunderschön gelegenen Campingplatz, toller Gastronomie, Wanderwegen, Ferienwohnungen, der Lage der Gemeinde an verschiedenen Radtouren und vielem mehr hat die Gemeinde Potential im touristischen Bereich. Dieses Potential wollen wir nutzen und Mitglied in der Ferienregion Allgäu-Bodensee werden, um für Aitrach auch über die Region hinaus zu werben.

Werbung im besten Sinne wird im nächsten Jahr auch das Kreisverbandsmusikfest des Musikvereines Aitrach zum 200-jährigen Jubiläum der Musikkapelle sein. Dann gilt gemäß dem Motto des Musikfestes ganz besonders: Aufbasst! – damit man von dem tollen Programm von der Stadelgala der Volksmusik über die VR-Partynacht und die Dirndl- und Lederhosen-Party bis hin zum Höhepunkt am Sonntag, dem Festumzug, nichts verpasst.

Aber auch ansonsten haben wir viel vor und wollen im kommenden Jahr das zukünftige Raumkonzept für unsere Grundschule planen, denn mit den neuen Betreuungsangeboten, Unterrichtsformen, usw. müssen wir auch die Räume passend für unsere Kinder gestalten. Des Weiteren hoffen wir auf einen Zuschussbescheid aus Stuttgart, so dass wir den Breitbandausbau weiter vorantreiben können, wir wollen die Infrastruktur für den Badesee schaffen, Naturschutzmaßnahmen als Ausgleich für zukünftige Bauflächen umsetzen und wir müssen das zukünftige Konzept für die Flüchtlingsunterbringung planen, nachdem die gesetzliche Verpflichtung zur Unterbringung nun auf die Gemeinde übergeht. Wir sind daher wie bisher auf die Menschen angewiesen, die im Sinne aller Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde im Helferkreis zu einem guten Miteinander beitragen. Daher wäre es auch mein Wunsch für das kommende Jahr, dass diese Helferinnen und Helfer, die sich nun über lange Zeit persönlich stark engagiert haben, wieder neue Unterstützung bekommen. Sie sehen, die anstehenden Aufgaben sind wieder vielfältig und wir werden auch im kommenden Jahr keine Zeit haben Rost anzusetzen.

Aber jetzt erst einmal: durchschnaufen! Im Namen des Gemeinderates, der Gemeindeverwaltung und ganz persönlich wünsche ich Ihnen, dass auch Sie in der Weihnachtszeit und am Ende des Jahres einmal die Zeit finden durchzuschnaufen und zurückzublicken sowie voraus. Ich wünsche Ihnen ein frohes Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr!

Mit frohem Festgruß Ihr  

Thomas Kellenberger
Bürgermeister

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