Öffentliche Bekanntmachung

Gemeinsamer Ausschuss der Vereinbarten Verwaltungsgemeinschaft Leutkirch - Aichstetten - Aitrach

Änderung des Flächennutzungsplanes im Bereich des vorhabenbezogenen Bebauungsplans „Großflächige Photovoltaikanlage An der Chaussee, 2. Erweiterung“ Gemeinde Aitrach

Billigung des Entwurfs und Beteiligung der Öffentlichkeit gemäß § 3 Abs. 2 BauGB

Der Gemeinsame Ausschuss der Vereinbarten Verwaltungsgemeinschaft Leutkirch-Aichstetten-Aitrach hat am 08. März 2016 in öffentlicher Sitzung den Entwurf der Änderung des Flächennutzungsplanes im Bereich des vorhabenbezogenen Bebauungsplans „Großflächige Photovoltaikanlage An der Chaussee, 2. Erweiterung“ gebilligt und beschlossen, diesen nach § 3 Abs. 2 BauGB öffentlich auszulegen. Der räumliche Geltungsbereich dieser Änderung wird aus dem nach-folgenden Lageplan vom 03.02.2016 ersichtlich:

Der Entwurf zur Änderung des Flächennutzungsplanes mit den Begründungen (einschließlich Umweltbericht) und den wesentlichen umweltbezogenen Stellungnahmen können in der Zeit von Montag, 04.04.2016 bis Montag, 09.05.2016 im Stadtbauamt Leutkirch, Spitalgasse 1; Ebene 3, Leutkirch, im Foyer des Bürgermeistermeisteramtes Aitrach, Schwalweg 10, Aitrach, sowie im Rathaus der Gemeinde Aichstetten, Bachstraße 2, Aichstetten, Zimmer 7, während den Dienst-stunden eingesehen werden.

Bestandteil der ausgelegten Unterlagen sind neben dem Umweltbericht auch bereits vorliegende umweltbezogene Stellungnahmen. Folgende Arten umweltbezogener Informationen sind verfügbar:

1. Der Umweltbericht beinhaltet umweltbezogene Informationen zu folgenden Schutzgütern: Mensch, Tiere und Pflanzen, Boden, Wasser, Klima/Luft, Landschaftsbild, Kultur- und Sachgüter. Auf Grundlage dieser Schutzgüter erfolgt eine Beschreibung und Bewertung der Umwelt sowie der Umweltauswirkungen des Vorhabens sowie eine Verträglich-keitsabschätzung für das Natura 2000-Gebiet.

2. Stellungnahmen von Behörden und sonstigen Trägern öffentlicher Belange mit Umweltbezug, betreffend folgenden Themen: Begrenzung der Abstrahlung von polarisiertem Licht und Erhalt von Feuchtflächen.

Dabei hat jedermann das Recht, Stellungnahmen zur Änderung des Flächennutzungsplanes schriftlich oder zur Niederschrift vorzubringen. Nicht fristgerecht abgegebene Stellungnahmen können bei der Beschlussfassung über die Änderung des Flächennutzungsplanes unberücksichtigt bleiben. Ein Antrag nach § 47 Verwaltungsgerichtsordnung (Normenkontrolle) ist unzulässig, soweit der Antragsteller mit ihm Einwendungen geltend macht, die im Rahmen dieser Auslegung nicht oder verspätet geltend gemacht wurden, aber hätten geltend gemacht werden können. Da das Ergebnis der Prüfung der Stellungnahmen mitgeteilt wird, ist die Angabe der Anschrift des Verfassers zweckmäßig.

Leutkirch im Allgäu, 21.03.2016
Hans-Jörg Henle
Oberbürgermeister

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