Weihnachtsgruß des Bürgermeisters

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

am Ende des Jahres ist es mir allem voran ein Anliegen Ihnen ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein gutes Jahr 2020 zu wünschen.

Beim Rückblick auf das vergangene Jahr fällt mir als erstes die Gemeinderatswahl ein. Das ist die Grundvoraussetzung, dass unsere Gemeinde funktioniert, dass Menschen sich für ihre Gemeinde engagieren – und das haben sowohl viele Bewerber getan als auch viele Bürger, die zur Wahl gegangen sind. Das Gremium aus 12 Mitgliedern ist daher mit 5 „Neuen“ besetzt und damit mit neuen Ideen, neuen Sichtweisen, neuen Schwerpunkten,… in einer sich immer schneller verändernden Welt immens wichtig, immer wieder neu über die Entwicklung der Gemeinde nachzudenken.

Ein Bereich, in dem diese rasante Veränderung ganz deutlich wird und der für die Zukunft steht, ist die Kinderbetreuung. In den vergangenen 10 Jahren hat sich der Aufwand sowohl finanziell wie personell verdoppelt. Auf der einen Seite weil es, zum Glück!, wieder mehr Kinder in der Gemeinde gibt, auf der anderen Seite, weil es allen Beteiligten ein großes Anliegen ist eine gute Kinderbetreuung mit viel Qualität zu bieten. Diesen Weg wollen wir weitergehen und die Angebote in den Kindergärten und in der Schülerbetreuung stärken. Dies kann, wie immer in der Gemeinde, nur gemeinsam gelingen. In den Kindergärten gemeinsam mit der katholischen Kirchengemeinde als Trägerin, in der Schülerbetreuung gemeinsam mit der Schule, der Kinder- und Jugendbeauftragten, den ehrenamtlichen Jugendbegleiterinnen, neuen Betreuungskräften und natürlich immer zusammen mit den Eltern. „Um ein Kind zu erziehen, braucht es ein ganzes Dorf.“ – dieses afrikanische Sprichwort müssen wir uns zu Herzen nehmen, wenn wir die Aufgaben der Kinderbetreuung in der Zukunft bewältigen wollen.

Den Kindern widmen wir auch bei den Investitionen unsere volle Aufmerksamkeit. Für das Großprojekt für ein neues Raumkonzept für die Grundschule und den Einbau von zwei neuen Kindergartengruppenräumlichkeiten in die Schulgebäude haben wir bis ins Jahr 2021 ca. 3,65 Mio. in den Haushalt eingestellt. Damit schaffen wir für die steigende Kinderzahl ein gutes Umfeld, um sich zu entwickeln.

Und der bisherige und seit Juli der neue Gemeinderat haben auch in diesem Jahr viel dafür getan, dass das „Wohlfühlen zwischen Aitrach und Iller“ gemäß dem Motto der Gemeinde den jetzigen und zukünftigen Einwohnern nochmals etwas leichter fällt und die Entwicklung der Gemeinde weitergeht. Der „Aitrach-See“ wurde eingeweiht, das gemeindliche Breitbandnetz im Gewerbegebiet wurde schon in Betrieb genommen und die restliche Inbetriebnahme soll zeitnah durch den Betreiber erfolgen, das Verfahren für das neue Wohnbaugebiet in der Neue-Welt-Straße wurde eingeleitet und auch das Bebauungsplangebiet des Gewerbegebietes Ferthofen wird erweitert, große Investitionen in die Infrastruktur mit Straßen, Wasserleitungen und Abwasserkanälen wurden vorgenommen,… - aber klar gilt auch für das Wohlfühlen: es braucht ein ganzes Dorf. Dieses Jahr zum Beispiel die Narrenzunft mit dem Jubiläum zum halben Jahrhundert, der Musikverein mit dem Dorffest für alle Generationen, der Wochenmarkt mit dem einjährigen Jubiläum, Engagement von Bürgerinnen für eine Sternenkindergedenkstätte, dem 10-jährigen Jubiläum des Seniorenzentrums, Veranstaltungen des Kulturprojekts von Gemeinderäten und der VHS, …. Daher ist mein Wunsch, dass Sie nicht müde werden sich für Ihr Aitrach zu engagieren, denn das Miteinander zählt.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien im Namen des Gemeinderates und der Gemeindeverwaltung ein erholsames, friedvolles Weihnachtsfest und für das neue Jahr Lebensfreude, Gesundheit, erstrebenswerte Ziel, Menschen die zu Ihnen stehen und viel Glück!

Mit frohem Festgruß
Ihr  
Thomas Kellenberger Bürgermeister

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