Die Entstehung des Badesees

Unterwasserwelt

In der Kiesgrube "Aitrach" werden auf rund 10 Hektar gegenwärtig hochwertige Kiese im Trockenabbauverfahren gewonnen, die während der Wurmeiszeit von Schmelzwässern des Rheingletschers aufgeschottert wurden.

Zur Erhöhung der Attraktivität der Abbaufläche, plant die Gemeinde Aitrach, zusammen mit der Firma Sand- und Kieswerk Aitrach GmbH & Co. KG, im Zuge des anschließenden Nassabbaus auf ca. 4,1 ha der Fläche die Anlage eine Badesees.

Vorrangiges Ziel der Rekkultivierung ist dabei in erster Linie die Wiedereingliederung in die Landschaft. Neben der Anlage eines Badesees sind weiterhin Aspekte des Naturschutzes von oberster Priorität. So werden einerseits vielfältige Biotopstrukturen neu geschaffen und darüber hinaus die westlich angrenzenden sensiblen Gebiete (z.B. Natura 2000-Gebiet, Naturschutzgebiet) infolge der Lenkungseffekte geschont.